Leoben Steel Works, Austria


 

Im Stahlwerk Leoben mussten die hoch gelegenen HQL-Leuchten ersetzt werden, da die Leistung wegen der im Laufe der Jahre angeschwärzten Reflektoren stark nachgelassen und die Lampen an Leuchtkraft verloren hatten. Holophane wurde um eine Lösung der Beleuchtungsfrage gebeten.

 

Zur Probe wurden ein Jahr lang einige Prismpack-Leuchten installiert, deren Leistungen durch ihr einzigartiges Reflektorsystem aus äußerem Alu-Gehäuse und innerem Borsilikat-Prismenglas überzeugten.

Das Prismenglas zeichnet sich durch eine sehr niedrige elektrostatische Aufladung aus. Die Reflektoroberfläche zieht daher wesentlich weniger Staubpartikel an als konventionelle Aluminiumreflektoren. Dies wird durch den selbst reinigenden Venturi-Effekt stark unterstützt: Ähnlich wie bei einem Kamin zieht die Leuchte unten Luft an, strömt durch den Reflektor und verlässt ihn oben wieder. So bleiben die Reflektoren auch in anspruchsvollen Betriebsumgebungen lange sehr sauber.

In den Bereichen mit den höchsten Temperaturen werden 400W-Halogen-Metall-dampfleuchten eingesetzt. Die Steueranlage dieser Leuchten kann in einem großen Abstand zu den Leuchten selbst installiert werden. In Leoben installierten die Ingenieure die Steueranlage in der Schaltzentrale eines belüfteten Schranks, weit weg vom Fertigungsbereich. Auf diese Weise kann die Funktionsfähigkeit der Steueranlage zuverlässig erhalten und die Lebensdauer und die Ausgabeleistung der Leuchten optimiert werden.

An der höchsten Stelle im Werk wurden Giant Prismpack-Leuchten mit hocheffizienten 1000W-Halogen-Metalldampf-Lampen eingesetzt. In Kombination mit der präzisen und intensiven Lichtverteilung (1,3:1) des Giant Prismpack 6650-Reflektors kann die erforderliche Beleuchtungsstärke mit einer minimalen Anzahl von Leuchten erreicht werden, was sowohl hinsichtlich der Installation, des Energieverbrauchs und der Wartung in einer derartig hoch gelegenen und unzugänglichen Stelle Kosten spart.


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